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| Persönliche Stories: Stefan | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Hallo, ich heiße Stefan, bin 29 und komme aus der Nähe von Berlin. Die ersten Symptome hatte ich vor knapp zwei Jahren während der Trennung von meiner damaligen Freundin in Form von stechenden Schmerzen in der Brust. Eine erste Untersuchung beim Hausarzt endete mit dem Ratschlag, Stress zu vermeiden - das EKG gab keinen Grund zur Beanstandung, dem Arzt fiel nur ein leichtes Nebengeräusch des Herzens auf. In der Zeit danach hatte ich kaum Beschwerden, erst vor etwa 6 Monaten kam es wieder zu Herzrasen und erstmals auch zu einer spontanan Angstattacke - ich hatte das Gefühl, daß ich gleich sterben müsse oder doch zumindest bewußtlos werden würde. So kniete ich mit geschlossenen Augen auf dem Boden und versuchte mich selbst zu beruhigen und mich bei Bewußtsein zu halten - kurz darauf normalisierte sich alles wieder. Ich denke heute, daß die Angst unbegründest war - bis zum heutigen Tag war ich noch nicht bewußtlos. Aber die Angst war eben da. Aufgrund dieses Erlebnisses suchte ich erneut einen Arzt auf, der wiederum per EKG keinen Fehler erkannte und nur das Nebengeräusch hörte. Ich wurde an einen Facharzt für innere Medizin überwiesen. Der machte ein 24-Stunden-EKG und ein Belastungs-EKG - ohne Befund. Erst beim Ultraschall wurde dann der Mitralklappenprolaps entdeckt. Ich erhielt ein Merkblatt, auf dem steht, daß ich vor einem Zahnarztbesuch Antibiotika nehmen soll. Desweiteren wurde mir sportliche Betätigung (kein Leistungssport!) und regelmäßiger Schlaf empfohlen. Von Zeit zu Zeit vergißt man das jedoch und wird promt mit den typischen Symptomen wie Schwindelgefühl, Müdigkeit und Herzklopfen bestraft. Ich kann nur empfehlen auf Kaffee zu verzichten, hin und wieder einen ausgedehnten Spaziergang zu machen, viel zu trinken und Stress zu vermeiden. Denen, die wie ich im Büro arbeiten, empfehle ich regelmäßige Bewegung und vielleicht einen Aktivurlaub anstatt faul am Stand zu liegen. Ich habe dieses Jahr eine gemütliche Kanutour (ca.15km/Tag) gemacht und es ging mir dabei und danach sehr gut. Lob und Dank an dieser Stelle an den Autor dieser Seiten - sie enthalten wertvolle Informationen, die mir der Arzt nicht gegeben hat! Stefan | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||