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| Persönliche Stories: Heike | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Hallo, ich bin Heike (45), habe zwei Kinder und wohne in der Nähe von Hannover.Ich bin ein fröhlicher und humorvoller Mensch und mache zur Zeit eine Umschulung, um irgendwann mal wieder ins Berufleben zurück zu finden. Durch Zufall ( eigentlich wollte ich was über Blutdruckunregelmäßigkeiten finden, da es mir seit 2 Tagen mal wieder besonders schlecht geht, ich mich aber nicht mehr zum Arzt traue um nicht wieder mit dem mitleidigen Blick - die Frau hat wohl eine Neurose....empfangen werden will.) bin ich heute auf diese Web-Seite gestossen- komischerweise gab ich nämlich den Suchbegriff: Mitralklappenprolaps ein..... keine Ahnung wieso? ( schätze mal mein Unterbewusstsein ...) und war platt. Ich weiss seit 10 Jahren von meinem Prolaps bin auch alle 2 Jahre beim Farbdoppler, erhalte jedesmal die Antwort: keine Verschlechterung... und hielt meine sonstigen Beschwerden wie: Angstzustände, Schweissausbrüche, Blutdruckunregelmäßigkeiten, Gliederschmerzen, Müdigkeit.... für Zustände meiner Nerven, denn von jeder Arztseite bekam ich gesagt: ihr Prolaps ist ungefährlich und steht in keinem Zusammenhang mit ihren anderen Symptomen.(Selbst mein Mann der Kinderarzt ist hält mich schon für eine hypochonder) Als ich dann heute diese Seite fand und die ganzen Berichte der Betroffenen las, hab ich erstmal nur geweint - aus Erleichterung - ich weiss nun das ich nicht spinne, das ich nicht verrückt bin, kein hypochonder oder sonst etwas...Ich wusste bis heute nicht, das es ein Mitralklappenprolapssyndrom gibt! Nun bin ich nur noch wütend, wütend auf meine Ärzte, meinen Mann, die meine Beschwerden immer mit einem Lächeln abgetan haben. Es ist schon verrückt, wenn du plötzlich feststellst - Mensch, da sind noch ganz viele andere denen es genau so geht wie dir. Und noch verrückter war, als ich in jedem der Berichte ein Teil von mir fand - es hat so gut getan zu erkennen, dass ich mit dem Problem nicht alleine stehe. Das die Symptome nicht nur in meinem Kopf sind sonderen greifbar und real. Wenn ich daran denke, welche Wege ich hinter mir habe werde ich nur noch zorniger. Am schlimmsten war als ein Arzt (mein Prolaps war damals noch nicht erkannt) mich mit der Diagnose: Herzneurose zu einem Psychiater schickte, dieser in meiner Vergangenheit herumwühlte und alles auf ein scheinbar schlechtes Verhältnis zu meinem Vater zurückführte....ich nahm an einer Gruppentherapie teil und fühlte mich leider ziemlich fehl am Platz. Liebe Grüße Heike | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||