E-Mail an Gabi
Persönliche Stories:   Gabi
Ich heiße Gabi, wohne im Raum Heilbronn und bin 33 Jahre alt. Mit 19 Jahren bekam ich zum ersten Mal eine Panikattacke beim Einkaufen. Darauf folgten immer mal wieder Situationen, auf die ich mit Panik reagierte. 3 Jahre später kam meine Tochter zur Welt und die Panikattacken waren weg. Als 1996 meine zweite Tochter zur Welt kam, fingen 6 Wochen nach der Geburt Extrasystolen an. Das Herz stolperte mehrmals täglich und ich bekam jedes Mal Angst. Mein Hausarzt machte ein EKG, ein paar Tage später ein Langzeit-EKG. Alles war okay, keine Extrasystolen zu sehen. Kaum war das LZ-EKG weg, fingen die Extrasystolen wieder an. Nach 6 Monaten das nächste LZ-EKG, wieder nichts sichtbar. Kurz nach dem 3. Geburtstag meiner Tochter, stellte der Kinderarzt bei ihr Herzgeräusche fest und schickte uns zum Kinderkardiologen. Dort wurde bei meiner Tochter ein angeborener Herzfehler festgestellt, der irgendwann operiert werden muß. Mir ging es von diesem Tag an schlechter, ich hatte immer mehr Extrasystolen und mein Hausarzt meinte, das sei alles psychisch bedingt. Erst als ich unserem Kinderkardiologen von meinem Herzstolpern berichtete, riet dieser mir dringend einen Kardiologen aufzusuchen, zum Herzultraschall. Er befürchtete bei mir denselben Herzfehler wie bei meiner Tochter. Der Kardiologe stellte dann aber einen leichten MKP fest, die Klappen schließen dicht. Er gab mir den Rat Sport zu treiben, was ich bis heute aber nicht so recht schaffe, aus Angst vor dem Herzstolpern. Der Hausarzt schickte mich zusätzlich zur Psychotherapie , damit ich die Angst vor den ES verlieren sollte. Die Therapie brachte aber nichts, ich habe sie vorzeitig beendet. Zur Zeit mache ich Tai-Chi zur Entspannung. Mein Tai-Chi Lehrer weiß Bescheid, daß ich aufhöre, sobald das Herzstolpern beginnt. Ich setze mich dann einfach eine Weile hin. Dann nehme ich täglich Vitamine und Mineralien ein, was mir aber erst von einer Heilpraktikerin empfohlen wurde. Kein Arzt wäre darauf gekommen. Durch Zufall habe ich dann in einer Angstzeitung gelesen, daß der MKP in Verbindung mit Angstzuständen steht. Ich denke da gibt es viel zu wenig Aufklärung darüber, was sich hoffentlich durch diese Internetseite ändern wird.

Gabi